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Auch wenn Eltern ihre Kinder am liebsten immer beschützen wollen: Man kann Kinder nicht in Watte packen. Dann kommt ganz schnell der Versicherungsschutz ins Spiel. Aber welche Versicherungen braucht es wirklich?

Das Spektrum reicht von Unfall- und Invaliditätschutz über Krankenzusatzversicherung bis hin zu Vorsorgelösungen. Die Knip-Experten helfen Eltern, den Durchblick zu behalten.

Unfallversicherung mit Invaliditätschutz

Kinder bis zum Alter von drei Jahren erhalten gar keinen gesetzlichen Unfallschutz. Erst, wenn sie eine Betreuungseinrichtung – also einen Kindergarten oder eine Schule – besuchen, sind sie dort und auf den dazugehörigen direkten Wegstrecken durch die staatliche Unfallversicherung geschützt. Statistiken zeigen aber, dass sich rund 70 aller Unfälle in der Freizeit ereignen. Denn auch das scheinbare harmlose Toben auf einem Spielplatz oder auf Spielstraßen kann bei einem unglücklichen Fall schwer wiegende Folgen nach sich ziehen.
Doch der ideale Schutz ist erst durch den zusatz des Invaliditätschutz gewährleistet, denn sie zahlt, wenn ein Kind einen dauerhaften Schaden davonträgt – egal, ob dieser durch eine Krankheit oder durch einen Unfall entstanden ist. Sie sichert dem Kind auch im Erwachsenenalter ein regelmäßiges Einkommen, wenn die Eltern nicht mehr für das Kind sorgen können.Bei der privaten Unfallversicherung können unter anderem folgende Leistungen vereinbart werden:

  • ein Krankenhaustagegeld,
  • Genesungsgeld nach dem Krankenhausaufenthalt
  • eine sofortige Zahlung bei Schwerverletzungen und
  • lebenslange Rentenzahlungen (bis zu 1.000,- €)

Viele Familien entscheiden sich dafür, die eigenen Kinder mit einer privaten Unfallversicherung mit Invalidiätschutz abzusichern, um sich gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls des Kindes abzusichern. Denn falls ein Kind aufgrund eines schweren Unfalls oder Erkrankung bleibende Schäden davonträgt und im schlimmsten Fall sogar arbeitsunfähig ist, müssen die Eltern ein Leben lang für dessen Unterhalt aufkommen. Für viele zählt Versicherung zu den wichtigsten überhaupt.

Die Krankenzusatzversicherung für Kinder kommt für besondere Heil- und Hilfsmittel auf, die nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen werden. Inkludiert werden können:

  • bis zu 300 Euro für eine Brille
  • Hohe Leistungen für die Kieferorthopädie
  • Zahnersatz
  • Heilpraktikerbehandlungen
  • Ein- bzw. Zweibettzimmer bei Krankenhausaufenthalt sowie Chefarztbehandlung
  • Krankenhaustagesgeld bei Verdienstausfall auf Grund der stationären Behandlung des Kindes
  • Übernahme der Kosten eines Rücktransports im Ausland und verbesserte ärztliche Versorgung im Aufenthaltsort.

Je nach Tarif können sich die Leistungen unterscheiden. Eine Krankenzusatzversicherung für Kinder ist bereits ab dem Zeitpunkt der Geburt möglich und kann bis zum Zeitpunkt der Erwerbsfähigkeit abgeschlossen werden.

Familienhaftpflichtversicherung

Diese Versicherung ist eigentlich Pflicht, denn im Falle eines Missgeschicks der Kinder haften die Eltern (Erziehungsberechtigten) mit ihrem gesamten Vermögen. Die Kosten für einen Schadensersatz können schnell in den 6 -7 stelligen Betrag gehen, was den finanziellen Ruin der Familie verursachen kann. Und in diesen Fällen greift nur die Familienhaftpflichtversicherung.
Bei bereits bestehendenden Haftpflichtversicherungen, unbe­dingt „delikt­un­fä­hige Kinder“- also Kindern unter sieben Jahren, in die Fami­li­en­haft­pflicht­ver­si­che­rung aufnehmen lassen, dann werden die von den kleinen Kindern verursachten Schäden ebenfalls übernommen. Die Private Haftpflicht deckt von allen Versicherungen die größte Schadensvielfalt ab. Im Allgemeinen beläuft sich die Deckungssumme dieser Police auf 1 bis 10 Millionen Euro. Da die Beitragsdifferenzen zwischen einer niedrigen und einer hohen Deckungssumme relativ gering sind, sollte sich jeder für eine höhere Variante entscheiden und an dieser Stelle nicht sparen.


Eine Risikolebensversicherung ist für alle zu empfehlen, die finanzielle Verantwortung für eine Familie tragen und nicht über ein Vermögen verfügen, dass im Todesfall als Absicherung dient. Denn sollte im Todesfall ein wichtiges Einkommen wegfallen, dient die Risikolebensversicherung als finanzielle Unterstützung für die Hinterbliebenen.

Mit der Knip-App können frischgebackene Eltern ihre bestehenden Policen, bequem per Smartphone überprüfen und gegebenenfalls ihren Versicherungsschutz optimieren lassen. So sind Papa, Mama und der kleine Familiennachwuchs rundum abgesichert.

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