Knip in Feierlaune: Glücklich haben Knip-CEO Dennis Just, Chief Finance Officer Emily Kruse und Deutschland-Chefin Katja Thiere die Urkunde des BVK in Empfang genommen. Damit ist Knip nun offizielles Mitglied im Bundesverband deutscher Versicherungskaufleute (e.V.). Ein wichtiger Schritt für Europas führendes InsurTech. Das Ziel: Mehr Vernetzung und Kooperation mit der Versicherungswelt – im Sinne erstklassiger Beratung der Verbraucher.

urkunde BVKRund ein Jahr nach deutschem Marktstart tritt Knip jetzt als Mitglied dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK) bei. Dennis Just, Gründer und CEO von Knip freut sich: „Schon früh haben wir den Dialog mit dem BVK gesucht, da wir den inhaltlichen Austausch mit dem Verband sehr schätzen. Zunächst mussten wir, verständlicherweise, noch unser nachhaltiges Modell beweisen, insbesondere die Qualität der Beratung durch unsere Versicherungsexperten.”
Dieser Beweis war schnell erbracht: Denn Verbraucher können per App die Bedarfsanalysen ausfüllen – mit ein paar Klicks findet man damit heraus, welche Versicherung zu einem passt. Die persönliche Beratung wird dabei großgeschrieben: Qualifizierte Versicherungsexperten betreuen persönlich via Chat, Telefon oder E-Mail und helfen bei individuellen Fragen. Dennis Just: “Wir haben viel Energie und Know-How in die schlaue Verzahnung von Technik und Beratung gesteckt. Heute freuen wir uns deshalb, als BVK-Mitglied angekommen zu sein und das berufsständische Profil zeigen zu können, dem wir nach dem Leitbild der BVK verpflichtet sind.“

Das Leitbild des BVK ist einzigartig in seiner Art und hat für die tägliche Arbeit der BVK-Mitglieder eine bindende Wirkung. Wesentliche Kernsätze sind u.a.

  • “Wir beraten und helfen unseren Kunden und unterhalten zu ihnen ein tiefes Vertrauensverhältnis.

  • “Wir werden dabei aufrichtig sein und sagen, dass eine Beratung und eine Vermittlung nur auf der Grundlage dieser Offenheit erfolgen kann.”

  • “Wir orientieren uns in ständiger Fortbildung an den sich wandelnden Anforderungen unseres Berufes und nutzen dabei die Angebote der BVK-Bildungsakademie.”

  • “Zukunftsorientiert und überzeugend, dem Kunden verpflichtet, vermitteln und garantieren wir (…) Sicherheit für unsere Kunden.”

  • “Wir wirken in unserem Verband zur gegenseitigen Stärkung und gemeinsamen Förderung unserer Anliegen zusammen.”

Der Versicherungsverband hat rund 12.000 Direktmitglieder und 40.000 Mitglieder über die Vertretervereinigungen, sogenannte “Organ-Mitgliedschaften”. Die damit über 50.000 Mitglieder machen den Bundesverband der Versicherungskaufleute zum wichtigsten berufspolitischen Sprachrohr gegenüber der Öffentlichkeit, den Versicherungsgesellschaften sowie der Politik nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Europäischen Union.

“Knip tritt für Beratungsqualität ein”

Nun kann man fragen: Was will ein junger “Angreifer” wie Knip in einem so traditionsreichen Verband? Knip-Gründer Dennis Just erklärt: „Knip tritt, ebenso wie der BVK, für eine hohe Beratungsqualität ein. InsurTechs wie Knip müssen ihren eigenen Weg finden, um Automatisierung und persönliche Beratung in der passenden Technologie zu vereinen. Diesen Weg musste und muss auch Knip finden, da wir nicht verharren, sondern als Pionier den Anspruch haben, uns immer weiter zu entwickeln! Unsere Erfahrung möchten wir gern im BVK teilen und mit unseren Beiträgen sowie im Gespräch den intensiven Austausch mit den Etablierten fördern.“

Um die Qualität der Beratung sicherzustellen hatte hat der BVK bereits im Jahr 2014 als Mitinitiator und Trägerverband  jüngst die Initiative „gut beraten“ vorgestellt und sich darüber hinaus dafür eingesetzt, das bewährte spartenübergreifende Sachkundesystem in Deutschland beizubehalten. Ziel dieser Initiative der Verbände der Versicherungswirtschaft ist die weitere Professionalisierung des Berufsstands der Versicherungsvermittler. Das anspruchsvolle Berufsbild des Versicherungsvermittlers im Sinne dieser Initiative umfasst alle diejenigen, die Kunden beraten, Versicherungsschutz vermitteln und Kunden betreuen.

Knip begrüßt zudem auch die kritische Auseinandersetzung des BVK mit Vergleichsportalen. Das Landgericht München hatte in einem Gerichtsurteil entschieden, dass das in der Kritik stehende Portal Check24 die Verbraucher beim Erstkontakt deutlich über seine Maklerfunktion informieren muss. Dennis Just: „Es gibt also viele Anliegen, die uns mit dem BVK verbinden. Transparenz ist auch für uns ein wichtiger Wert, den wir gegen vielerlei Modelle im Onlinegeschäft verteidigen sollten!“


BVK-Mitgliedschaft: 3 Fragen an Dennis Just, Knip-Gründer

Was war für dich ausschlaggebend für die Mitgliedschaft im BVK e.V.?

Dennis smallDennis Just, Gründer und CEO von Knip: Ich glaube, dass der BVK wichtig ist für die Standortbestimmung eines Unternehmens. Der BVK hat eine lange Tradition und weist zugleich mit seinen Werten in die Zukunft. Da haben wir Übereinstimmungen. Für Knip ist exzellente Beratungsqualität sehr wichtig, da wir Menschen zu Versicherungsfragen aufklären wollen, die bis dato kaum oder keine Berührungspunkte mit Versicherungsthemen haben. Wir begegnen den Kunden auf Augenhöhe und nutzen die Kanäle, die ihm gut gefallen: Chat, Telefon, Mail. Neben der Technologie ist also der Faktor Mensch mit seiner Kompetenz  und fachlichen Exzellenz wichtig, was wir durch Schulung unserer Versicherungsexperten und Knip-Berater gewährleisten. Das verbindet uns mit dem BVK, in dessen Leitbild die deutschen Versicherungskaufleute formulieren: ‘Wir sind mit unseren Unternehmen durch kompetente und motivierte Mitarbeiter erfolgreich.’ Das passt genau zum Verständnis von Knip.”

Wie bringt man sich als Mitglied des BVK denn eigentlich inhaltlich ein?

Dennis Just: “Erstens ist es ein Bekenntnis zu den Werten und zur fairen, transparenten und vollständigen Beratung. Zweitens teilen und unterstützen wir die Initiativen des BVK, etwa die Klage des BVK gegen Check24: Der Verband kämpft hier dafür, dass das umstrittene Onlineportal beim Erstkontakt mit dem Verbraucher deutlich über seine Maklerfunktion informieren muss. Das gehört zum Fairplay dazu! Deshalb benennen wir bei knip.de und knip.ch sehr klar an vielen Stellen: Wir sind ein digitaler Makler. Das Maklermandat findet man auch in der App sowie online zum Download in der deutschen Version sowie der schweizerischen Fassung. Genauso transparent halten wir es mit dem Datenschutz. Drittens bietet der BVK einen guten Rahmen für Austausch und die Fortbildung. Ich selbst war schon bei Podiumsdiskussionen dabei, habe das Knip-Konzept erklärt und Fragen beantwortet. Auch wenn auf dem Podium gern mal die Fetzen fliegen: Bei einem Kaltgetränk im Anschluss entdeckt man doch, was einen eint und was man voneinander lernen kann.”

Warum gibt es keinen Verband nur für InsurTech-Unternehmen?

Dennis Just: “Gute Frage, vermutlich müssten wir als Marktführer einen gründen… (lacht) Nein im Ernst: Im BVK sind wir bestens aufgehoben. Zudem sind wir Mitglied im Verband Schweizer Fintech-Unternehmen, genannt Swiss Finance Startups. Dort geht es um Standort-Fragen, wirtschaftspolitische Themen und darum, die Zukunft der Schweizer Fintech-Gründerszene aktiv zu gestalten. In diesem Rahmen hatten wir den gerade Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann bei uns zu Gast im Knip-Büro in Zürich. Ich habe mit ihm und anderen Fintech-Vertretern lange besprochen, was Politik und Gesellschaft tun können, um Gründergeist und Gründertum ‘made in Switzerland’ zu fördern. Mit dieser Aufstellung und der Mitgliedschaft als erstes InsurTech im BVK sind wir verbandsmäßig prima vertreten in beiden Ländern, in denen Knip erfolgreich ist: Deutschland und Schweiz.”

Der Schweizer Bundespräsident bei Knip

Der Schweizer Bundespräsident bei Knip

“Wir haben viel Energie und Know-How gesteckt in die schlaue Verzahnung von Technik und Faktor Mensch. Heute freuen wir uns deshalb, als BVK-Mitglied angekommen zu sein und das berufsständische Profil zeigen zu können, dem wir nach dem Leitbild der BVK verpflichtet sind.”

Knip-Gründer Dennis Just