Die Tage werden kürzer, es wird kaum noch richtig hell. Und das bedeutet: Jetzt ist die perfekte Zeit für Einbrecher. Was das mit Hausratversicherungen zu tun hat? Jede Menge, wie dir unser Beitrag verraten wird…

Fakt ist: Wohnungs- und Hauseinbrüche werden vor allem im Herbst und Winter begangen. Dann profitieren die Langfinger davon, dass es früher dunkel wird und häufig tagelang grau und duster bleibt. Einbrecher mögen kein Licht, sondern schätzen es, bei Dunkelheit in unsere heimischen vier Wände einzusteigen.

Jeder zweite Einbruch geschieht im Dunkeln

Über die Hälfte aller registrierten Einbrüche findet – statistisch betrachtet – zwischen 16 und 22 Uhr statt. Gut ein Viertel (22%) konzentriert sich sogar auf ein noch engeres Zeitfenster: Zwischen 20 und 22 Uhr.

Denn die Hausratversicherung ist gerade jetzt eine wichtige Versicherung. Denn sie greift nicht nur bei Schäden durch Leitungswasser, Brand, Vandalismus, Sturm und Hagel, sondern auch bei Einbruchdiebstahl und Raub. Es mag kleinlich wirken, aber die letzten beiden Fälle werden nicht nur begrifflich unterschieden: Der Einbruch bezeichnet das illegale Eindringen in die Wohnung mit Entwenden von Eigentum. Der Raub kann von der Definition her weltweit stattfinden, etwa, wenn im Hotelzimmer am Urlaubsort die teure Digitalkamera samt Bargeld geklaut wird. Auch dann greift die Hausratversicherung.

Die Hausratversicherung: Perfekter Schutz für Laptop, Wertsachen & Co

Unter den Schutz der Hausratversicherung fällt alles, was nicht zum Gebäude selbst gehört, also Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte, Kleidung sowie auch elektronische Geräte, Laptops und Handys. Werden diese bei einem Einbruch entwendet, dann springt die Versicherung ein und mit der Zahlung aus der Hausratversicherung kann man die Gegenstände wiederbeschaffen.

Von Vorteil ist, dass die Hausratversicherung tatsächlich den Wiederbeschaffungswert übernimmt, nicht den Zeitwert. Dafür sollte man gegenüber der Versicherung beweisen können, was alles zum persönlichen Hausrat gehört. Das bedeutet: Am besten Kaufbelege und Quittungen sammeln und Gegenstände fotografieren. Will man beispielweise wertvollen Schmuck ersetzt bekommen, der nach einem Einbruch verschwunden war, dann ist es sinnvoll, dies mit Fotos beweisen zu können, auf denen man die Wertsachen trägt. Der Beleg vom Juwelier und ein Echtheitszertifikat perfektionieren die Unterlagen, so dass die Versicherung problemlos zahlen wird.

herbstfrau_blogDas Paket bestimmt den Preis

Wer eine Hausratversicherung abschließen möchte, um sich gerade jetzt gegen die gestiegene Einbruchsgefahr zu wappnen, der wird eine Vielzahl von Angeboten finden, die sich teilweise erheblich unterscheiden – und nicht nur beim Preis. Das Gespräch mit einem Versicherungsexperten ist hier absolut sinnvoll. Er kennt die Vertragsdetails und kann die für dich passende Police finden.

Bei den Prämien, die man zahlen muss, unterscheiden sich die Hausratversicherungen erheblich. Doch welche Faktoren beeinflussen die Prämie überhaupt?

4 Faktoren, die deine Prämie beeinflussen

  • Dein Wohnort: Die Städte und Straßen in Deutschland unterscheiden sich hinsichtlich des Einbruchsrisikos. Darüber führen die Versicherungen genau Buch und preisen dies bei den Hausratversicherungen ein. Wer in einer gefährlichen Gegend wohnt, bei der die Statistik viele Langfinger anzeigt, der wird eine teurere Prämie zahlen müssen.
  • Deine Wohnung selbst: Kleines WG-Zimmer oder 400-Quadratmeter-Loft? Die Größe der eigenen vier Wände beeinflusst die Prämie erheblich. Denn die Versicherungssumme, also der Wert all dessen, was versichert sein soll, wird meist anhand der Wohnfläche berechnet. Natürlich ist das von Fall zu Fall unterschiedlich. Schließlich kann auch eine kleine Wohnung teuer eingerichtet sein. Doch gibt die Größe der Wohnung aber einen ersten Anhaltspunkt, daher wird diese Information für den Antrag einer Hausratversicherung abgefragt. Als Richtwert geht man von rund 650 Euro pro Quadratmeter aus, so dass man bei einer 60-Quadratmeter-Wohnung mit etwa 40.000 Euro versichert sein wird. Wer sich räumlich verkleinert, die XXL-Dachgeschosswohnung gegen ein deutlich kleineres Zuhause eintauscht, der sollte das der Versicherung melden. Denn sie überprüft die Versicherungssumme – und dann werden die Prämien ebenfalls günstiger.
  • Die Zusatzoptionen: Je nachdem, was du zusätzlich über deine Hausratversicherung abdecken möchtest kostet sie mehr oder weniger. Wer beispielsweise Elementarschäden, Glas oder Fahrraddiebstahl einschließen möchte, muss mit höheren Prämien rechnen.
  • Der Selbstbehalt: Wenn im Vertrag ein Selbstbehalt vorgesehen ist, dann sparst du meist bei den Beiträgen. Aber Achtung: Eine solche Klausel regelt, dass die Versicherung erst einspringt, wenn der Schaden über diesen Wert hinausgeht. Sprich am besten mit deinem Versicherungsexperten, ob und welcher Selbstbehalt sinnvoll ist – er kann dir helfen und die für dich passende Police finden.

Aus gutem Grund ist die Hausratversicherungen eine sehr verbreitete Versicherungsart. Besonders attraktiv ist für viele Verbraucher, dass nicht nur der Hausrat in der Wohnung geschützt ist, sondern auch der eigene Besitz im Urlaub. Die Kosten werden meist prozentual zur Versicherungssumme erstattet. Häufig ist das auf 30 Prozent der Summe begrenzt – aber immerhin. Auch hier raten Experten: Wertsachen vorher fotografieren und Kaufbelege immer aufbewahren.


Fragen zur Hausratversicherung? Hier geht es zu unserem Themenspecial mit vielen weiteren Infos und vielen Stichworten und Details, die man kennen sollte. Bei Fragen wende dich einfach an deinen Versicherungsexperten bei Knip – er berät dich gern per Chat in der App, Telefon oder E-Mail.