Die beste Versicherung für Kinder sind immer noch die liebevollen und fürsorglichen Eltern. In den meisten Situationen trifft dies auch zu, aber in Extrem-Situationen können auch die besten Eltern schnell an ihre Grenzen stoßen. Dann beispielsweise, wenn ein Kind dauerhaft erkrankt, oder einen großen Schaden verursacht. Deshalb verraten die Experten von Knip, welcher Versicherungsschutz für Eltern sinnvoll ist und welcher nicht.

Kinder und Jugendliche richtig absichern im Krankheitsfall

Grundsätzlich sind Kinder bis zum 23. Lebensjahr über ihre Eltern familienversichert und kosten keine zusätzlichen Beiträge. Es muss lediglich ein Antrag bei der jeweiligen Krankenversicherung gestellt werden, dass das Kind mitversichert werden soll.

Sind die Eltern privat krankenversichert, wird auch das Kind privat versichert. Allgemein ist es so, dass das Kind keinen Anspruch auf Familienversicherung hat, wenn der privat versicherte Partner ein Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (derzeit 4.800 Euro brutto monatlich) hat und regelmäßig ein höheres Einkommen bezieht als der gesetzlich Versicherte. Umgekehrt verhält es sich, wenn der gesetzlich versicherte Partner mehr verdient oder das Einkommen des privat Versicherten unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt: In diesem Fall kann das Kind in die Familienversicherung aufgenommen werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit das Kind entweder bei der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung zu versichern.

Sonderfall Kinderinvaliditätsversicherung

kinder-richtig-versichernManche Eltern verspüren eventuell das Bedürfnis, ihren Sprössling auch gegen die Folgen eines Unfalls zu versichern, da sie im Falle eines Falles befürchten, mit den immensen Kosten alleine dazustehen. Statt einer Unfallversicherung empfehlen die Experten von Knip jedoch eine Kinderinvaliditätsversicherung. Denn eine Unfallversicherung zahlt lediglich dann, wenn eine körperliche Beeinträchtigung auch tatsächlich durch einen Unfall verursacht wurde.

Dies ist aber nur äußerst selten der Fall: Nach Angaben von Stiftung Warentest haben gerade einmal 0,45% aller schwerbehinderten Kinder ihre Beeinträchtigung bei einem Unfall zugezogen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass der Nachwuchs durch Krankheit invalide wird. In so einem Fall, ist eine Kinderinvaliditätsversicherung eine bessere Unterstützung, denn sie zahlt unabhängig davon, ob die Beeinträchtigung durch Krankheit oder Unfall entstand. Die Zahlungen der Versicherung können betroffenen Eltern beispielsweise für die Betreuung ihrer Kinder nutzen, für Umbauten der Wohnung oder um in ein spezielles Auto zu investieren.

Wer eine Invaliditätsversicherung abschließen möchte, sollte allerdings auch das Kleingedruckte beachten. Auch Vergiftungen, Verschlucken von Gegenständen oder Infektionen, beispielsweise nach Zeckenbissen, sollten in der Versicherung eingeschlossen sein. Genauso wie seelische Erkrankungen oder nach Versicherungsbeginn auftretende Erbkrankheiten.

Die Marketing-Blase der Versicherungspakete

Viele Versicherungsunternehmen nutzen die Verunsicherung der Eltern aus und werben mit vermeintlich günstigen Rundum-Paketen speziell für Kinder. Diese bestehen dann beispielsweise aus einer Kombination von Elementen aus der Altersvorsorge, Krankenzusatz- und Unfallversicherung. Grundsätzlich sollte man jedoch Versicherungsschutz und Sparen strikt voneinander trennen, da die Konditionen dann besser sind. Außerdem ist bei solchen Paketen oft unübersichtlich, welcher Anteil der Prämie für den Risikoschutz anfällt und welcher für die Altersvorsorge angespart wird. Im Zweifel hat man im Ernstfall dann ein Versicherungspaket aus schwachen Policen, die kaum ausreichenden Schutz bieten.

Eltern haften für ihre Kinder? So nicht!

Doch welche Versicherung greift, wenn die lieben Kleinen ihr Unwesen treiben und Dritten gegenüber Schäden entstehen? Der Sprössling treibt auf einer Baustelle sein Unwesen oder beschädigt beim Spielen Nachbars teuren Sportwagen. Tja blöd gelaufen, denn es heißt ja: Eltern haften für ihre Kinder – oder etwa nicht?

Laut Gesetzgeber ist eine solche Situation klar geregelt: Kinder sind bis zu ihrem siebten Geburtstag deliktunfähig, weshalb auch die Eltern nicht für die Schäden haften müssen. Vorausgesetzt natürlich, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Ansonsten leistet die Familienhaftpflichtversicherung.

Daher ist eine Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungen, besonders auch für Eltern! Denn diese übernimmt die Kosten für Schäden, die der Versicherungsnehmer einem Dritten zufügt.


 

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