Die dunkle Jahreszeit ist die perfekte Saison für Einbrecher & Co. Im letzten Jahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche wieder gestiegen. Gut zu wissen: Jeder vierte Einbruch passiert zwischen Oktober und März. Ein passender Anlass, um das eigene Zuhause auf Einbruchsicherheit zu untersuchen  – und den Einbruchschutz mit ein paar Handgriffen jetzt zu optimieren!

Schon mit wenigen Tricks lässt sich feststellen, ob Eigenheim, Mietswohnung und Co. vergleichsweise sicher sind oder die Tür buchstäblich offen steht für ungebetene Eindringlinge.

Im Fall der Fälle hilft zwar eine Hausratversicherung und kann mit den finanziellen Leistungen aus der Hausratversicherung die entwendeten Gegenstände wieder ersetzen. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen! Die Experten von Knip haben recherchiert und präsentieren hier die wichtigsten Tipps rund um das sichere Eigenheim. So machst du die eigenen vier Wände einbruchsicher!

Sicherheitstipp Nr. 1: Der richtige Einbruchschutz startet mit der verschlossenen Tür

Es mag banal klingeln, doch eine gut verschlossene Haustür ist ein wichtiger Anfang gegen Einbrecher und dunkle Gesellen. Verschlossene Fenster und Türen werden einen erfahrenen Einbrecher zwar nicht immer abhalten können, aber sie machen es ihm doch deutlich schwerer und kosten ihn sicherheitwertvolle Zeit.

Und um Zeit geht es: Denn Einbrecher machen oft nur einen schnellen Check, ob man mit wenig Aufwand in das Zielobjekt eindringen kann. Ist es zu unbequem oder signalisiert das moderne Türschloss einen erheblichen Aufwand, dann suchen sich die Verbrecher direkt eine andere Wohnung. Glück für dich!

Es gibt einbruchsichere Schließzylinder, die sehr stabil sind, keine Angriffsfläche bieten und weder aufgestemmt noch herausgezogen werden können. Diese Schließzylinder sind recht günstig und du kannst deine Türen damit nachrüsten. Bei aufwändigeren Einbauten und Veränderungen für den perfekten Einbruchschutz sprich am besten auch mit deiner Hausverwaltung oder deinem Vermieter, sofern dir die Immobilie nicht gehört.

Übrigens: Auch, wenn du eine Hausratversicherung hast, solltest die Haustür und auch alle Fenster verschließen. Denn die Versicherung kann die Leistung ablehnen, wenn du die Wohnung nicht ordentlich verschlossen hast!

Das sagt der Sicherheits-Profi: Nebeneingänge, Kellertüren, Fenster, Haustüre gut verriegeln, sie werden oft vergessen im Sicherheitskonzept!

Sicherheitstipp Nr. 2: Signalisiere, dass du Zuhause bist

Licht im Haus signalisiert: Hier ist jemand daheim! Eine wichtige Regel für den richtigen Einbruchschutz ist also, den neugierigen Einbrechern zu signalisieren, dass Leben in der Bude ist. Eine Zeitschaltuhr kann dabei behilflich sein, während deiner Abwesenheit die potentiellen Einbrecher in die Irre zu führen. Auch gibt es im Handel Fernseh-Lichter, die man an die Steckdose anschließt. Bist du abends aus dem Haus geben diese LED-Lämpchen ein flackerndes Lichterspiel ab, so dass man von draußen denkt, hier schaue jemand Fernsehen. Gut, wer lange hinschaut oder die Situation über eine größere Dauer ausspioniert, wird den Trick bemerken, aber für alle Gelegenheitseinbrecher funktioniert diese Maßnahme prima.

Wer im Urlaub ist, sollte außerdem mit dem Nachbarn sprechen: Denn Rollläden sollten regelmäßig hoch- und runtergelassen werden, wer einen Garten hat, sollte dafür sorgen, dass er gewässert und gepflegt ist. Denn ganz klar: Welke Blume, gelber Rasen und kein Licht im Haus? Dann weiß auch der dümmste Einbrecher, dass er in aller Ruhe einsteigen kann…

Das sagt der Sicherheits-Profi: In der Abenddämmerung zwischen 17 und 19 Uhr passieren jetzt die meisten Einbrüche!

Sicherheitstipp Nr. 3: Weg mit den Einbruchshelfern

Man mag es kaum glauben, aber die meisten Einbrecher laufen nicht etwa mit schweren Stemmeisen bewaffnet durch die Städte, sondern ohne Werkzeug oder nur mit einem Schraubenzieher. Mit dem stemmen sie leichte Haustüren auf oder hebeln ein Fenster aus dem Rahmen. Wichtig also, dass wir den Einbrechern kein Werkzeug vor Ort zur Verfügung stellen. Geräte- oder Gartenhäuser mit sollten gut verschlossen sein. Leitern sollten nicht herumstehen. Andere Einstiegshilfen wie Mülltonnen, Gartenmöbel oder Rankgerüste sollten so platziert sein, dass sie Einbrechern nicht den Zugang erleichtern.

Übrigens: Wer glaubt, dass ein Wohnungseinbruch eine aufwändige Sache ist, der irrt. Eine Minute reicht, schon ist der Einbrecher in der Wohnung. Gezielt suchen die Diebe dann die typischsten Verstecke im Haus nach wertvollen Dingen ab. Und bei der Wahl des Verstecks von Wertsachen sind die Deutschen nicht sehr kreativ: Bargeld lagert meist im Kühlschrank, unter dem Bett oder zwischen Wäsche versteckt, wie jüngst die Bargeldstudie von Knip zeigte. Also: Auch hier ist eine kreative Herangehensweise von Vorteil. Gute Geldverstecke sind etwa in leeren Shampoo-Flaschen in einem unübersichtlichen Badezimmer oder versteckt in alten Koffern auf einem richtig unübersichtlichen Dachboden oder im Keller. Zur kompletten Bargeld-Studie geht es HIER.

Das sagt der Sicherheits-Profi: Wohnungsschlüssel nie unter der Fußmatte verstecken!

Sicherheitstipp Nr. 4: Auf guten Versicherungsschutz achten

 „Ach, ich habe doch nichts Wertvolles zuhause“, denken viele. Mit fatalen Folgen! Gerade junge Leute sind daher häufig nicht hausratversichert. Doch eine Hausratversicherung lohnt sich, denn was passiert, wenn ein Einbrecher kommt und Laptop, Handy, nagelneue Armbanduhr und 200 Euro Bargeld klaut, die man zuhause hatte? Der Schaden beläuft sich dann schnell auf mehrere Tausend Euro. Die Versicherung ersetzt dir meist den Neuwert, mit den Leistungen aus der Hausratversicherung kann du dann also im Schadensfall shoppen gehen. Doch nicht nur bei Einbrüchen ist die Versicherung sinnvoll. Denn sie schützt auch auf Reisen dein Hab und Gut und greift beispielsweise dann, wenn im Urlaub das Hotelzimmer aufgeknackt wird oder etwas aus dem Auto heraus gestohlen wird. Sprich am besten mit deinem Versicherungsexperten, er kann dir dabei helfen, die für dich passende Hausratversicherung zu finden. Die Höhe der monatlichen Prämie richtet sich übrigens meist nach der Größe deiner Wohnung. Damit zahlst du als Student mit einer kleinen 25-Quadratmeter.Wohnung entsprechend weniger als im 200-Quadratmeter-Loft. Ungefähr 650 Euro je Quadratmeter werden als Richtwert für die Versicherung genommen: Bei 100 Quadratmetern sollte deine Versicherungssumme also rund 65.000 Euro betragen, um eine Unterversicherung zu vermeiden. Mit der kostenlosen Knip-App kannst du deinen Bedarf ganz einfach und bequem ermitteln und kannst dich unabhängig und neutral von den Versicherungsexperten beraten lassen!

Das sagt der Sicherheits-Profi: Regelmäßig checken ob die Versicherungssumme noch zu deiner Wohnsituation passt!