Schon klar, KrankenversicherungBerufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflichtversicherung und Co helfen bei den kleinen Missgeschicken des Alltags und den Auswirkungen von Unfällen. Doch die Wissenschaft hat festgestellt: Wer fit im Köpfchen ist und gute Reflexe hat, ist im Leben gut ausgerüstet und verursacht weniger durch Unfall bedingte Schäden. Welche Auswirkungen unser Denken auf unseren Körper und Gemütszustand hat, das erläutern die Experten von Knip.

Negative Gedanken bedeuten Stress – und der macht krank

Die Kraft der Gedanken, ein abstraktes Konstrukt, dass dennoch oft über Erfolg und Niederlage entscheidet. Es liegt nicht selten an der mentalen Einstellung, ob wir es aushalten 20 Stunden durchzuarbeiten oder bereits nach wenigen Stunden erschöpft sind. Ob wir den 10-Kilometer-Lauf irgendwie durchstehen oder bereits nach 3 km kapitulieren. Negative Gedanken sind oftmals mit Stress verbunden, was krank macht und den Körper schneller altern lässt.

Umgekehrt stärken positive Gedanken das Immunsystem und wirken sich positiv auf den Alterungsprozess aus. Hirnjogging und mentale Fitness sind die Zauberwörter – und es steckt wissenschaftlich betrachtet ein erstaunliches Potential dahinter.

Stresshormone: Der Reflex des Steinzeitmenschen in uns

Diese Effekte liegen mit ihrem Ursprung tief in der menschlichen Evolution. In Stresssituationen ziehen wir die Schultern hoch und atmen tief ein. Das hat auch einen guten Grund: Denn wurde in der Steinzeit der Mensch von einem Raubtier angegriffen, musste er entweder schnell davonlaufen oder sich dem Kampf stellen.

Die Stresshormone, die ihn reaktionsschnell und wachgemacht hatten, wurden wieder abgebaut und der zusätzlich aufgenommene Sauerstoff in den Muskeln verbrannt. Danach konnte man die Schultern wieder hängen lassen und mit einem Seufzer ausatmen.

Wenn man jedoch heutzutage von seinem Vorgesetzten angemeckert wird oder man sich im stressigen Berufsverkehr befindet, gibt es keine Möglichkeit davonzurennen oder gar, sich einem Kampf zu stellen. Denn der temporär begrenzte Notfall – der Angriff des Säbelzahntigers oder der Kampf mit dem Mammut – bleibt aus. Stattdessen lähmt uns beruflicher Stress stunden- oder tagelang. Das heißt: Die freigesetzten Stresshormone werden im Normalfall nicht mehr wie früher einfach abgebaut.

Genau aus diesem Grund empfinden es viele Menschen auch als befriedigend, nach einem stressigen oder frustrierenden Arbeitstag einer sportlichen Betätigung nachzugehen und sich ordentlich auszupowern. Ebenfalls eine gute Übung, die sich an unserer steinzeitlichen Natur orientiert und auch gerne von Formel-1-Fahrern in gefährlichen Situationen genutzt wird: Man imitiert einfach den Reflex des Schultern fallen lassens, gepaart mit Ausatmen und einem “Seufzer der Erleichterung“. Natürlich kann dieser einfache Trick von jedem in Stresssituationen genutzt werden. Ergebnis: Wir sind schnell wieder entspannt und können uns besser konzentrieren, das Unfallrisiko sinkt.

Die Macht der guten Laune: Ein Lächeln hilft

Auch ein falsches Lächeln ist ein Lächeln und soll laut aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft ähnlich positive Auswirkungen haben wie ein echtes Lachen. Außerdem geht mit einem Lächeln alles leichter von der Hand, denn Lächeln gewinnt Vertrauen und entschärft Konflikte.

Wer durch mentale Techniken sein Stresslevel im Zaum hält, stärkt sein Immunsystem und ist dementsprechend nachweislich seltener krank. Das sehen übrigens auch die Krankenkassen gerne. Deshalb zahlen die meisten Krankenversicherungen ihren Versicherten Kurse, die dabei helfen, das Stresslevel senken. Sprich am besten deinen Versicherungsberater an, er kann dir bei der Wahl einer neuen Krankenversicherung und einer günstigen Krankenzusatzversicherung behilflich sein!

Brain-Jogging: Halte dein Hirn fit und gesund

Lässt sich das Gehirn trainieren? Theoretisch ja. Das Organ lässt sich ähnlich trainieren wie ein Muskel. Tests zeigen, dass mit speziellen Übungen fürs Denken die Fähigkeiten der Testpersonen in eben diesen Disziplinen verbessert werden konnten. Jedoch blieben andere Denkbereiche davon unbeeinflusst.

Die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit kann also nicht verbessert werden. Das überrascht nicht, schließlich wird die Muskulatur in den Beinen auch nicht stärker, nur weil man die Arme trainiert und ein gut trainierter Marathonläufer ist nicht automatisch auch ein guter Turner. Nichtsdestotrotz lohnt es sich zu jedem Zeitpunkt, sein Köpfchen zu fordern und neue Dinge zu lernen. Denn das häufige Wiederholen von bestimmten Tätigkeiten führt dazu, dass die Verknüpfungen der zuständigen Hirnzellen dichter werden und auf Nachbarzellen übergreifen.

Weniger Unfälle: Halte deinen Körper fit und trainiere die Reflexe

Wer seinen Körper fit halten möchte, braucht weniger Training, als er vielleicht denkt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene etwa 150 Minuten moderate körperliche Bewegung pro Woche, oder 75 Minuten intensives sportliches Workout. Wer den inneren Schweinehund überwindet, wird belohnt: Denn Menschen, die sich ausreichend bewegen, sind in der Regel belastbarer, leistungsfähiger und haben ein kleineres Unfallrisiko. Wer also sein Gehirn und seinen Körper fit hält, hat insgesamt bessere Reflexe und ist dadurch seltener in Unfälle verwickelt und allgemein weniger anfällig für Krankheiten.

Daher unterstützen die Krankenkassen ihre Versicherten gerne, sei es beim Denksport oder bei körperlichen Aktivitäten. Informiere dich am besten gleich bei deiner Krankenkasse welche jeweiligen Leistungen bei dir gezahlt oder bezuschusst werden!


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Knip-Experte Sinan Arsu

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