5 große Versicherungsirrtümer unserer Kunden

Das Leben ist kein Märchen und doch werden gerade was Versicherungsthemen angeht, viele davon verbreitet. Wir räumen heute mit 5 Irrtümern auf, die unsere Kunden immer wieder verwirren und bringen ein wenig Licht in den Märchenwald.

 

Irrtum 1

Unfallversicherungen zahlen direkt bei einem Unfall und tragen meine Genesungskosten im Krankenhaus.”

Leider nein, denn Unfallabsicherungen zahlen frühestens nach der Feststellbarkeit einer Invalidität (i.d.R. nicht vor einem Jahr) mit einer Summe, die sich am Grad der Invalidität orientiert. Die Unfallversicherung greift wirklich nur dann, wenn der Unfall zu körperlichen Einschränkungen führt, die dauerhaft bestehen. Zusätzliche Services und Klauseln können aber früher greifen.

 

Irrtum 2

“Die Hausratversicherung zahlt Wasserschäden durch meinen Pool oder das Planschbecken!”

Stimmt nicht. Wasserschäden werden in diesen Fällen nicht von der Hausratversicherung abgedeckt. Sobald das Wasser die Leitungen verlässt, sprich der Wasserhahn aufgedreht wird, greift die Hausratversicherung in den meisten Fällen nicht mehr. Ein eingebauter Pool sollte daher über eine zusätzliche Wohngebäudeversicherung versichert werden.

 

Irrtum 3

Ich bin verheiratet. Ich brauche keine Verfügungen, das macht dann mein Mann.”

Falsch! Eine Ehe ist nicht automatisch eine gegenseitige Zusage von Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Leider sehen das viele Eheleute erst dann, wenn der staatliche Betreuer plötzlich das Haus veräußern will, obwohl die Ehefrau oder der Ehemann noch dort wohnt.

 

Irrtum 4

“Wenn es stark regnet und dadurch mein Keller überschwemmt wird, dann zahlt meine Hausrat den Schaden!”

Nein, denn Schäden durch Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen sind nur mit einer Elementarschadenversicherung abgedeckt. Diese muss zusätzlich zur Hausratversicherung abgeschlossen werden. Gleichzeitig ist das Elementarrisiko nicht “Sturm oder Hagel”. Die Ausnahme: Hagel schlägt so stark gegen Fenster oder Wand, dass diese zerstört wird und dadurch der Keller voll Wasser läuft.

 

Irrtum 5

“Ich habe mir das Fahrrad von meinem Kumpel geliehen – wenn etwas passiert, zahlt das ja die Haftpflicht!”

Nicht ganz! Wird mit einem geliehenen Rad ein Sach- oder ein Personenschaden verursacht, zahlt die Privathaftpflichtversicherung zwar den verursachten Schaden, aber sie zahlt nicht den Schaden am geliehenen Fahrrad. Dafür muss der Fahrer selbst aufkommen, wenn dies nicht in einer speziellen Klausel vorher vertraglich vereinbart wurde.

 

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