Das Jahresende nähert sich und es ist mal wieder Zeit, zu vergleichen, ob Du bei Deiner Kfz-Versicherung nicht den einen oder anderen Euro sparen kannst. Doch ein günstiger Tarif nützt Dir bei zu wenig Leistungen im Schadensfall nichts. Wir zeigen Dir heute 5 Punkte, auf die Du bei Deiner Kfz-Versicherung achten solltest.

  1. Haftpflichtanteil

Die Kfz-Haftpflicht ist Pflicht und sollte so hoch wie möglich abgedeckt sein. Sie deckt auch Schadenersatzansprüche ab, die einem Dritten entstehen, wie etwa Arzt- und Behandlungskosten. Bis zur vereinbarten Versicherungssumme erstattet der Versicherer die Kosten für selbst verschuldete Unfallschäden des Kunden. Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen sind oft sehr schnell aufgebraucht. Wenn Du Dich also nur auf den Pflichtschutz verlässt, riskierst Du im Fall eines schweren Unfalls Deine finanzielle Existenz. Ein guter Tarif sollte deshalb mindestens 50, am besten aber 100 Millionen Euro Deckungssumme enthalten.

      2.  Schutz nicht nur gegen Haarwild

Die Teilkaskoversicherung zahlt nur für die Unfälle, die im Zusammenhang mit Haarwild verursacht wurden. Wenn Du einen Schaden durch Nutztiere wie einem Schaf oder einer Kuh hast, zahlt die Kasko nicht. Deshalb solltest Du darauf achten, dass der Zusammenstoß und der Tierbiss inkl. Folgeschäden an Schläuchen und Verkabelung aller Tierarten mitversichert ist. Dieser Tarif macht Deinen Versicherungsbeitrag nur minimal teurer, ist aber im Ernstfall richtig viel Geld wert.

  1.  Werkstattbindung

Der Pluspunkt – Tarife mit Werkstattbindung sind bis zu 20 Prozent günstiger. Im Schadensfall muss zwingend die Vertragswerkstatt aufgesucht werden. Wer ein Fahrzeug geleast oder finanziert hat, muss zusätzlich genau lesen. Schlimmstenfalls verlierst Du die Neuwagengarantie, Leasing- oder Finanzierungsverträge werden aufgekündigt. Auch Leasing- oder Kreditnehmer sind verpflichtet, Reparaturen nur in autorisierten Werkstätten machen zu lassen. Somit ist der scheinbar günstigere Tarif oft teurer.

  1.      Schadenfreiheitsrabatt

Du fährst schon seit Jahren unfallfrei und hast bereits einen Schadenfreiheitsrabatt? Achte unbedingt darauf, dass er beim Wechsel in eine neue Kfz-Versicherung nicht verloren geht. Rückstufungen in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse sind oft mit höheren Beiträgen verbunden.

Tipp: Lass’ Dir von Deiner bisherigen Versicherung schriftlich bestätigen, welche Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) dem neuen Anbieter gemeldet wird.

  1.      Grobe Fahrlässigkeit

Wer ist schon fehlerfrei? Wenn ein Unfall verursacht wird, weil Du ein Stoppschild oder gar eine rote Ampel überfährst, bist Du oft für einen Teil der Schadens verantwortlich. Das kann sehr teuer werden. Achte daher darauf, grobe Fahrlässigkeit in den Vertrag einzuschließen. Erst dann zahlt die Versicherung auch solche Schäden, die Du grob fahrlässig verursacht hast. Diese Verzichtsklausel kostet ein paar Euro mehr im Jahr, spart im Ernstfall aber jede Menge Ärger und Geld.

 

Wichtig: Generell nicht abgedeckt sind Unfälle durch Alkohol- und Drogenkonsum.

 

Welche Kfz-Versicherungsleistungen sind Dir bei einem Schadenfall wichtig?

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Knip – Dein digitaler Versicherungsmakler