Unfälle passieren nicht oft und Dir schon gar nicht? Dafür bist Du viel zu vorsichtig? Die Statistik sagt was anderes. Laut einer Studie von 2013 der Bundesanstalt für Arbeit und Arbeitsmedizin erleiden  jedes Jahr etwa 8,6 Millionen Menschen in Deutschland bei einem Unfall einen folgeschweren  Schaden.

Nur 35 % aller Männer und 25 % aller Frauen haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Das heißt weit über 60 % der Bevölkerung ist unterversorgt (Quelle: bestforplanning 2015) – im Ernstfall kann das hohe finanzielle Folgen haben.

Die gesetzliche Absicherung greift nur bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten.

Wusstest Du zum Beispiel, dass im Büro Dein Gang zum WC versichert ist, alles, was hinter der geschlossenen Tür aber passiert, nicht?

Kurios, aber auch wahr:  Während einer Firmenveranstaltung plus Übernachtung hat ein Kunde während er schlafwandelte einen schweren Unfall mit einigen Knochenbrüchen erlitten – die gesetzliche Unfallversicherung greift hier leider nicht, denn unser Kunde befand sich nicht im Arbeitsprozess – wozu die eigentliche Abendveranstaltung gezählt hätte.

Ohne eine private Unfallversicherung ist es schwer die finanziellen Konsequenzen zu stemmen, die so ein Unfall zur Folge haben kann.

In besonders schlimmen Fällen sind Umbaumaßnahmen zu Hause nötig oder es besteht erhöhter Betreuungsbedarf durch Pflegepersonal. Die Kosten hierfür können immens sein. Die private Unfallversicherung bietet einen umfangreichen Versicherungsschutz gegen diese Folgen. Betroffene erhalten im Schadensfall einen vorab festgelegten Betrag, der es ihnen ermöglicht die neue Lebenssituation zu finanzieren.

Doch wann greift die Unfallversicherung genau und welche Leistungen deckt sie ab?

Versicherte erhalten die Leistungen aus der Unfallversicherung  nur dann, wenn ein Unfall im versicherungsrechtlichen Sinn vorliegt.  Das heißt genau: Ein Unfall im Sinne des Versicherungsrechts setzt ein plötzliches, von außen auf den menschlichen Körper wirkendes Ereignis voraus, welches eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung zur Folge hat. Als Unfall gilt auch, wenn durch erhöhte Kraftanstrengungen an Gliedmaßen oder an der Wirbelsäule Gelenke verrenkt oder Sehnen, Bänder oder Muskeln gezerrt oder zerrissen werden. Das ist natürlich besonders für Sportler nicht zu unterschätzen.

Was beinhaltet eine Unfallversicherung?

Je nachdem was Du vorher in Deinem Vertrag vereinbart hast, erhältst Du im Schadensfall eine Einmalzahlung oder eine monatliche Rentenleistung.  In vielen Verträgen sind z. B. Bergungskosten, kosmetische Operationen oder auch Krankenhaustagegeld schon mitversichert. Eine genauere Aufgliederung bietet Dir Dein Berater an, denn für jeden ist die Absicherung individuell und sollte daher auf die jeweilige Situation angepasst sein.

Wer braucht eine private Unfallversicherung?

Im Prinzip jeder, vom Kind, über die Hausfrau bis zum Extremsportler.  Statistisch passieren die meisten Unfälle im Haushalt, beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten. Der Anteil der Arbeitsunfälle, bei denen die gesetzliche Unfallversicherung greift, liegt laut Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bei nur 24 Prozent.  Eine private Absicherung ist nicht zu unterschätzen und Du solltest im Zweifel über eine Beratung nachdenken.

Unsere Experten sind für Dich und Deine Fragen da und freuen sich auf Deine Nachricht an service@knip.de.

Viele Grüße

Knip – Dein digitaler Versicherungsmakler