Du planst den Traum von den eigenen vier Wänden endlich verwirklichen? Großartig! Der Grundriss wird geplant, über die Fensteranzahl sinniert und das Richtfest gedanklich schon vorbereitet. Eine echte Herausforderung kann die Absicherung werden. Welche Versicherungen benötigst Du, wenn was passiert und welche haftet wofür? Wir stehen Dir zur Seite und klären auf!

 

  • Wohngebäudeversicherung   

Die Wohngebäudeversicherung sichert das Haus ab, sowie alle mit dem Haus fest verbundenen Gebäudeteile (Türen, Fenster, Treppen). Zusätzlich können Garagen oder Carports in den Vertrag eingeschlossen werden. Gerade aus diesem Grund sollte man auf den Schutz der Gebäudeversicherung nicht verzichten. Sturmschäden am Hausdach oder auch an der Markise werden zum Beispiel von der Wohngebäudeversicherung getragen. Zusätzlich kannst Du ebenso Schutz bei Elementarschäden absichern. Schäden durch Überschwemmungen, Lawinen oder Rückstau, werden dann von der Versicherung übernommen.

 

  • Haus- & Grundstückshaftpflicht

Gerade während der Bauphase ist diese Versicherung unumgänglich. Die Versicherung zahlt für Schäden Dritter. Zum Beispiel: Ein loser Dachziegel trifft einen Fußgänger oder beschädigt ein parkendes Auto. Sie übernimmt ebenso die Kosten, wenn ein am Haus festgefrorener Eiszapfen abbricht und den Nachbarn verletzt oder auch wenn Dein Besuch auf dem nicht gestreuten Grundstück ausrutscht und sich einen Arm bricht. Die Privathaftpflichtversicherung greift nur dann, wenn das Haus rundum fertig und selbst genutzt ist – ist das Grundstück noch unbebaut oder Du vermietest Dein Haus nach Fertigstellung, dann benötigst Du die Haus- & Grundstückshaftpflicht.

 

  • Bauherrenhaftpflicht   

Während Dein Traumhaus gebaut wird, bist Du als Bauherr für diese Baustelle verantwortlich. Sprich, wird ein Dritter durch eben diese Baustelle verletzt und kommt zu Schaden, trägt der Bauherr die finanziellen Kosten. Riskante Situationen hierfür sind Alltag in einer Baustelle. Wenn zum Beispiel die Erde vom Erdaushub die Straße verschmutzt, diese dadurch rutschig wird und sich ein Fußgänger durch Ausrutsch verletzt, greift die Bauherrenhaftpflicht.

 

  • Bauleistungsversicherung     

Grundsätzlich deckt eine Bauleistungsversicherung Schäden am eigenen Bau ab. Dies schließt sowohl Schäden durch Sturm und Hochwasser, aber auch Vandalismus oder Materialfehler mit ein.  Welche Schadenfälle hier genau gemeint sind? Wenn durch heftiges Gewitter mit Starkregen ein Großteil des ausgehobenen Erdreichs auf die Straße und dazu noch in die Gärten der Nachbarn gespült wird, übernimmt die Bauleistungsversicherung die Kosten für die Instandsetzung. Oder es werden, trotz verschlossenem Rohbau, Radiatoren der installierten Heizungsanlage gestohlen – all das kann Dein Budget ohne entsprechende Absicherung sprengen.

 

  • Bauhelferversicherung

Jeder Häuslebauer ist dankbar für helfende Hände! Du hast bestimmt auch Freunde und Bekannte, die zur Unterstützung anrücken. Doch Unfälle passieren leider schnell! Die Bauhelferversicherung sichert Deine Helfer gegen mögliche Unfälle optimal ab! Damit ist sie eine sinnvolle Ergänzung zur Unfallversicherung. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Betreten der Baustelle und endet mit dem Verlassen dieser.

Zusätzlich solltest Du eine Vorsorgeabsicherung im Kopf haben, denn Schicksalsschläge treffen uns leider häufiger, als uns lieb ist. Damit Deine Familie im Notfall abgesichert ist, empfehlen unsere Experten eine Risikolebensversicherung.

Eine umfassende Beratung macht deutlicher, welche Versicherungen Du für Dein Bauprojekt wirklich benötigst. Wir stehen Dir beratend zur Seite und freuen uns auf Deine Nachricht, per E-Mail an service@knip.de, per Telefon 0800 700 70 43 oder via Chat, direkt in Deiner App!

Viele Grüße

Knip – Dein digitaler Versicherungsmakler